DAKME Alevitisches Kulturzentrum e.V.
DAKME e.V.
Die alevitische Lehre ist weit mehr als eine religiöse Tradition – sie ist eine Lebensphilosophie, die Humanität, Gleichberechtigung, Toleranz und spirituelle Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. Aus dem tiefen Bedürfnis heraus, diese Werte lebendig zu halten und an künftige Generationen weiterzugeben, wurde in Dortmund der Grundstein für DAKME e.V. gelegt.
Hewal Can, Kal Firat und Ali Dağdeviren begannen Anfang der 1990er-Jahre mit dem Aufbau einer gemeinsamen Struktur für Alevit:innen, die in Deutschland leben. Ziel war es, einen Raum zu schaffen, in dem sich Menschen in ihrer alevitischen Identität wiederfinden, sich spirituell entfalten und in Gemeinschaft wachsen können.
Der Verein trug zunächst den Namen „DAKAMA“ – was im kurdischen Kırmanjî-Dialekt „Unsere Mutter“ bedeutet. Dieser Name stand symbolisch für Schutz, Verbundenheit und die Rückbesinnung auf die Wurzeln. Später wurde daraus in enger Abstimmung mit Unterstützenden der heutige Name „DAKME“, der seither offiziell geführt wird.
Die ersten Treffen fanden in einem Raum des Vereins TÖB-DER in Dortmund statt. Mit nur drei engagierten Menschen begann die Arbeit der DAKME-Alevitischen Dergah – getragen vom Wunsch, eine unterdrückte und oft missverstandene Glaubensrichtung sichtbar zu machen und weiterzutragen.
Auch nach mehreren Umzügen blieb das zentrale Anliegen bestehen: die alevitische Kultur zu bewahren, sie weiterzuentwickeln und der Gemeinschaft ein starkes, offenes und solidarisches Zuhause zu bieten.
Heute ist DAKME e.V. ein lebendiges Kultur- und Begegnungszentrum mit rund 400 Mitgliedern. Es steht für spirituelle Bildung, kulturelle Vielfalt und gesellschaftliches Engagement – fest verankert im Herzen Dortmunds.
NRW-Kulturministerin Inna Brandes besuchte das Alevitische Kulturzentrum Dortmund (DAKME)
DAKME e.V.
setzt sich aktiv für die Förderung der internationalen Gesinnung, der Toleranz in allen Bereichen der Kultur sowie für die Völkerverständigung ein. Die Satzungszwecke des Vereins entsprechen § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 13 der Abgabenordnung (AO) und verfolgen damit gemeinnützige Ziele.
Zur Umsetzung dieser Ziele nutzt DAKME e.V. vielfältige kulturelle und soziale Mittel – darunter:
- Musik, Theater und Literatur
- Pädagogische Angebote
- Seminare, Workshops und Versammlungen
- Weitere kreative und bildende Formate
Mit seinen Aktivitäten schafft DAKME e.V. Räume für Austausch, Bildung und Gemeinschaft.
Der Verein zählt derzeit über 400 aktive Mitglieder. Durch seine Veranstaltungen, Projekte und das Engagement seiner Mitglieder erreicht DAKME e.V. regelmäßig mehr als 3.000 Menschen in Dortmund und der umliegenden Region.
Die gesamte Vereinsarbeit wird dabei nahezu ausschließlich durch den engagierten Einsatz von ehrenamtlichen Helfer:innen getragen – ein eindrucksvoller Ausdruck gelebter Solidarität und Gemeinschaft.
Unsere Aktivitäten
Alevitische Bildung
Wir engagieren uns kontinuierlich in verschiedenen Bildungsprojekten, mit dem Ziel, unseren Mitgliedern bestmögliche Angebote zu machen. Dabei entwickeln wir nicht nur bewährte Formate weiter, sondern probieren auch neue Ansätze aus.
dabei.digital
DAKME e.V. ist Kooperationspartner im vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderten Projekt dabei.digital. Ziel des Projekts ist es, die digitale Teilhabe von Migrant:innen zu stärken und somit ihre gesellschaftliche Integration zu fördern. Als Partner bringt DAKME e.V. seine Erfahrung in der Bildungs- und Integrationsarbeit ein und unterstützt gezielt Menschen mit Migrationshintergrund dabei, digitale Kompetenzen aufzubauen und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.